{"id":10789,"date":"2025-03-13T20:43:34","date_gmt":"2025-03-13T20:43:34","guid":{"rendered":"https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/?page_id=10789"},"modified":"2025-03-17T21:56:34","modified_gmt":"2025-03-17T21:56:34","slug":"buckelwal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/?page_id=10789","title":{"rendered":"Buckelwal"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><strong>Buckelwal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Humpback wale<\/p>\n\n\n\n<p><em>Megaptera novaeanglia<\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Buckelwale_1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10903\" srcset=\"https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Buckelwale_1024x768.jpg 1024w, https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Buckelwale_1024x768-300x225.jpg 300w, https:\/\/alles-ueber-riffe.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Buckelwale_1024x768-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Tomas Kotouc<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gr\u00f6\u00dfe: <\/strong> bis 18 m<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lebensraum:<\/strong> Freiwasser, aber in K\u00fcstenn\u00e4he<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorkommen:  <\/strong>Gew\u00e4sser der Arktis und Antarktis; in den arktischen Wintermonaten wandern sie in die\u00a0\u00a0tropischen und subtropischen Gew\u00e4sser aller Ozeane. Eine station\u00e4re Population lebt in den Gew\u00e4ssern von Oman.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erkennungsmerkmale:<\/strong> Grundfarbe dunkelgrau, Bauch wei\u00df; sehr gro\u00dfe Brustflossen. Sehr kleine R\u00fcckenflosse<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Biologie &amp; Verhalten: <\/strong> Der Buckelwal ist wohl der am h\u00e4ufigsten gesehene Wal. Der Grund: Jedes Jahr wandern sie in den arktischen Wintermonaten zur Paarung und zum Geb\u00e4ren in tropische und subtropische Gebiete. So tauchen sie regelm\u00e4\u00dfig vor Hawaii, Ostafrika, in der S\u00fcdsee und an der Pazifik- und Atlantikk\u00fcste S\u00fcdamerikas auf. Buckelwale halten sich gerne im flachen Bereich der K\u00fcstengew\u00e4sser auf, so dass man sie schon vom Strand aus beobachten kann. Und noch ein weiteres auff\u00e4lliges Verhalten erfreut unser Auge: Als einziger Gro\u00dfwal springt er ab und zu aus dem Wasser.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Buckelwal ist auch eine Erfolgsgeschichte in Sachen Naturschutz. Bis zum internationalen Fangverbot 1966 existierten nur noch wenige tausend Exemplare. Das Aussterben schien nur noch eine Frage von wenigen Jahren. Doch heute sch\u00e4tzt die IUCN den weltweiten Bestand wieder auf 60.000 Exemplare. Optimisten gehen von der doppelten Anzahl aus. Der Buckelwal ist heute nur noch gering gef\u00e4hrdet. Ein Grund hierf\u00fcr ist neben dem Fangverbot auch die schnelle Geschlechtsreife der Tiere. Schon nach f\u00fcnf Jahren sind sie fortpflanzungsf\u00e4hig. Die Weibchen paaren sich mit mehreren M\u00e4nnchen. Werden sie tr\u00e4chtig,&nbsp;&nbsp;betr\u00e4gt die Tragzeit zw\u00f6lf Monate, so dass die Geburt des schon vier Meter gro\u00dfen Walbabies erneut in warmen Gew\u00e4ssern stattfindet. Weibchen werden im Schnitt alle drei Jahre tr\u00e4chtig. Buckelwale k\u00f6nnen bis ca. 50 Jahre alt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Buckelwal ist auch der bekannteste S\u00e4nger unter den Walen. Vermutlich ist und bleibt er das einzige Tier, das jemals eine eigene CD (Der Klassiker: \u201eDie Ges\u00e4nge der Buckelwale\u201c von 1991) bespielen konnte. Jeder von uns kennt mindestens ein Paar seiner \u00fcber 600 verschiedenen T\u00f6ne, mit denen sich die Tiere unter Wasser verst\u00e4ndigen. Dabei erreichen sie Lautst\u00e4rken von bis zu 190 Dezibel, was f\u00fcr einen Menschen t\u00f6dlich sein kann. Die CD ist inzwischen veraltet, denn die Buckelwale singen heute ganz anders. Sie ver\u00e4ndern ihre Ges\u00e4nge im Laufe der Jahre. Das ist eindeutig &#8211; auch nach menschlicher Definition &#8211; eine kulturelle Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p>Buckelwale ern\u00e4hren sich von Krill und kleinen Fischen. Sind sie zu mehreren an der Futterstelle, k\u00f6nnen sie ihr Jagdverhalten abstimmen. Sie schlie\u00dfen die Beute mit Luftblasen ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bedrohungsstatus:<\/strong> Die Art wird auf der Roten Liste der IUCN als <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-vivid-green-cyan-color\">\u201enicht gef\u00e4hrdet\u201c<\/mark> gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-default\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buckelwal Humpback wale Megaptera novaeanglia Gr\u00f6\u00dfe: bis 18 m Lebensraum: Freiwasser, aber in K\u00fcstenn\u00e4he Vorkommen: Gew\u00e4sser der Arktis und Antarktis; in den arktischen Wintermonaten wandern sie in die\u00a0\u00a0tropischen und subtropischen Gew\u00e4sser aller Ozeane. Eine station\u00e4re Population lebt in den Gew\u00e4ssern von Oman. Erkennungsmerkmale: Grundfarbe dunkelgrau, Bauch wei\u00df; sehr gro\u00dfe Brustflossen. 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